Beim Werdenberger Binnenkanal in Buchs wurde im Zuge des Neubaus der ÖBB-Brücke das fertiggestellte Brückentragwerk mittels Brückenverschub in seine endgültige Lage eingeschoben. Dieser Prozess begann mit dem Bau einer provisorischen Gleitbahn aus Beton, auf der ein spezieller Verschubschlitten montiert wurde. Das rund 450 Tonnen schwere Tragwerk wurde dann mithilfe hydraulischer Pressen kontrolliert und präzise in die vorgesehene Position geschoben. Anschließend erfolgte das Absenken des Tragwerks auf die erforderliche Höhe mittels Absenkpressen, wodurch es optimal für die weiteren Bauarbeiten positioniert wurde. Dieser technisch anspruchsvolle Bauabschnitt konnte erfolgreich abgeschlossen werden und zeigt, wie komplexe Herausforderungen im Brückenbau gemeistert werden.
Vielen Dank an alle Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit!
© Foto: Elisa Moosbrugger